Das Reißverschlussverfahren
Das ist die Regel:
Endet bei nebeneinander liegenden Spuren ein Fahrstreifen, sollen die Verkehrsteilnehmer langsam bis zum Ende ihrer Spur fahren und sich dann einfädeln. Dabei muss trotzdem rücksichtsvoll und vorausschauend gefahren werden: Es ist nicht erlaubt, die Spur zu wechseln ohne sich umzuschauen oder sich einfach vor das nächstbeste Fahrzeug zu drängeln. Im Optimalfall gewähren sich die Verkehrsteilnehmer bei einer Fahrbahnverengung abwechselnd die Vorfahrt. Von oben sieht das dann aus wie die ineinandergreifenden Zähne eines Reißverschlusses. Deswegen der Name Reißverschlussverfahren.
Das macht Sinn:
Wer bei Hindernissen wie dem Ende eines Fahrstreifens zu schnell die Spur wechselt, verschenkt wertvollen Verkehrsraum. Dort, wo eigentlich noch Dutzende Fahrzeuge fahren könnten, entsteht ein überflüssiger Rückstau. Das macht das Vorankommen für alle langsamer. Mit dem Reißverschlussverfahren kommen alle weiter flüssig voran.
Das ist zu tun:
Wechseln Sie nicht auf der Autobahn die Spur, nur weil es das vor Ihnen fahrende Auto tut. Auch wenn Sie vor sich ein Hindernis erkennen, sollten Sie so lange, wie es gefahrlos möglich ist, auf Ihrer Spur bleiben. Beim Spurwechsel ist es wichtig, nicht zu drängeln. Verhalten Sie sich eindeutig: Betätigen Sie den Blinker und ordnen Sie sich erst dann ein, wenn ausreichend Platz ist. Rücksicht ist aber nicht nur dann gefragt, wenn wir selbst die Spur wechseln wollen: Indem Sie anderen Fahrzeugen das Einordnen ermöglichen, tragen Sie zum sicheren und partnerschaftlichen Miteinander im Straßenverkehr bei.




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